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Ich vergleiche hier die wichtigsten Tools und Anwendungen, die Du rund ums Bloggen mit einem WordPress Blog nutzen kannst. Ich spreche aus eigener Erfahrung, weil ich seit mehreren Jahren auf WordPress basierte Webseiten betreibe. Es sind unzählige davon, und dadurch habe ich viel gelernt.

Auf dieser Webseite möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben. Meine Zielgruppe sind eher Einsteiger und Leute mit wenig Ahnung von Technik, aber auch wenn Du bereits eine Webseite betreibst kannst Du hoffentlich von meinen Erfahrungen profitieren.
Um WordPress nutzen zu können und einen Blog oder eine Webseite zu erstellen, benötigst Du keine grossen Technik-Kenntnisse. Über diese verfüge ich übrigens auch nicht – ich habe nur ganz rudimentäre Programmier-Kenntnisse. Aber das macht nichts, denn WordPress ist sehr einfach zu bedienen.

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Bluehost: Erfahrungen und Test

Angebot von Bluehost

Der Anbieter www.bluehost.com (+) ist einer der grössten US-amerikanischen Webhoster. Und das Angebot ist sehr einfach gestaltet. Es gibt nämlich nur ein einziges Produkt – das „professional Web Hosting“ zu einem Preis von etwa 5 bis 7$ pro Monat. Für diesen tiefen Preis erhält man folgendes:

  • Unbegrenzte Anzahl Domains
  • Unbegrenzter Datentransfer
  • Unbegrenzter Speicherplatz
  • Unbegrenzte Anzahl E-Mail Konten
  • Eine Domain-Registrierung für ein Jahr ist im Preis zudem inbegriffen

Meiner Meinung nach ist dies eines der besten Angebote für all jene, die eine oder mehrere Webseiten erstellen wollen. Gerade für Blogger, die mit WordPress ihre Seiten erstellen, ist dieser Webhoster empfehlenswert, weil die Installation und Verwaltung seines WP Blogs sehr einfach ist.

Bluehost betreibt auf seinen Servern sogenanntes „Shared Hosting“. Das bedeutet, dass Du Deinen Platz auf dem Server mit (teilweise gegen 1000) anderen Domains teilst. Dies ist in der Regel kein Problem. Persönlich starte ich meine Seiten jeweils auf einem Shared Hosting Plan. Erst wenn ich nach Jahren immer noch an der Seite arbeite und diese eine bestimmte Grösse (Besucherzahlen und Einkommen) erreicht hat, wechsle ich ggf. auf ein höherwertiges (aber massiv teureres) Webhosting.

 

Bedienung

Die Bedienungsoberfläche bei Bluehost ist das weit verbreitete cPanel. Ich selbst nutze nur noch Webhoster mit cPanel. Ganz einfach deswegen, weil ich so die Oberfläche schon verstehe respektive einfach bedienen kann. Im cPanel kann man unter anderem folgendes machen:

  • E-Mail Konten einrichten und via Webmail Mails abfragen (normalerweise wirst Du den Account direkt mit Deiner Mail-Software wie Microsoft Outlook verknüpfen, weil dies komfortabler ist)
  • Mit dem File Manager (eine Art Dateimanager) Dateien verwalten und kopieren
  • Backups erstellen oder herunterladen und lokal speichern (bei Bluehost werden automatisch tägliche, wöchentliche und monatliche Backups erstellt, die Du dann herunterladen oder wiederherstellen kannst)
  • Log-Dateien betrachten (ich nutze in der Regel Google Analytics anstelle der Log-Software von Bluehost; dort sind Webalizer und Awstats kostenlos freigeschaltet)
  • SQL-Datenbanken einrichten oder welche bearbeiten via phpMyAdmin (das ist nur etwas für fortgeschrittene User und wird vom normalen Blogger nicht benötigt)
  • Weitere Einstellungen vornehmen (das habe ich noch nie benötigt, aber man könnte PHP konfigurieren, Apache Handlers einstellen, Cron Jobs durchführen etc)
  • Und schliesslich: Deinen Blog erstmals installieren und einrichten

Ein durchschnittlicher Blogger wird sich übrigens selten im cPanel aufhalten. Ist sein Blog einmal eingerichtet, dann wird er sich hauptsächlich im Admin-Bereich von WordPress selbst aufhalten.

WordPress Installation bei Bluehost: Die Installation von WordPress bei Bluehost ist kinderleicht. Im cPanel selbst gibt es einen Button „Site Builders“ – „WordPress“. Hier kannst Du sehr einfach innerhalb von einer Minute Deine WordPress Seite einrichten. Du musst einfach die Domain angeben, Usernamen und Passwort angeben und schon wird die Seite aufgesetzt. Das ist sehr praktisch, weil die meisten, welche ihre erste WordPress Seite erstellen, keine Ahnung haben wie man die wp-config.php Datei editiert und wie man eine SQL-Datenbank errichtet. Das ist bei Bluehost zum Glück aber nicht nötig!

Wie das Tool „Simple Scripts“ im cPanel kannst Du auch andere Content Management Systeme einrichten und nutzen für den Fall, dass Du anstelle von WordPress liebe rauf Joomla, Drupal, Mambo o.ä. setzt.

 

Kundendienst

Die wenige Male, bei denen ich in den vergangenen Jahren Kontakt mit dem Bluehost Kundendienst aufnehmen musste, sind mir positiv in Erinnerung geblieben. Die Support-Mitarbeiter sind hilfsbereit und kennen sich gut aus.

Der Kundendienst von Bluehost ist 7×24, d.h. jederzeit, erreichbar. Du kannst Dich via Telefon, via E-Mail (Kontaktformular) oder kostenlos via Live Chat mit einem Mitarbeiter in Verbindung setzen. Ich nutze letzteres, damit ich nicht in die USA telefonieren muss und damit ich sofort eine Antwort erhalte.

 

Zuverlässigkeit von Bluehost

Bluehost ist seit über 15 Jahren im Webhosting Geschäft tätig. Und ich muss sagen, sie verstehen ihr Geschäft. Anders als bei einigen anderen sehr günstigen Shared Hosting Anbietern sind meine Seiten eigentlich immer online, wenn ich sie selbst öffne. Und wenn es mal einen Ausfall gibt, dann dauert es meist weniger als eine Stunde, bis er behoben wurde. Bluehost selbst warb bis vor kurzem mit einer 99.99% Uptime Garantie, welche ich aber bei diesem Erfahrungsbericht so nicht mehr gefunden habe. 99.99% entsprechen 4 ½ Minuten Downtime im Monat. Selbst wenn der Wert 10x schlechter ist (45 Minuten Downtime) wäre dies meiner Meinung nach noch akzeptabel für eine normale Webseite.

Noch ein Wort zu „unbegrenztem Speicherplatz“ und „unbegrenztem Transfervolumen“ bei Bluehost: Weil Du den Platz auf dem Server mit anderen Webseiten teilst, kann es vorkommen, dass die Leistung temporär gedrosselt wird, wenn Deine Seite zu viele Ressourcen in Anspruch nimmt. Dies ist meiner Erfahrung nach kein Problem (die Seite ist immer noch erreichbar, aber lädt langsamer). Wenn Du allerdings ein Videoportal mit selbst gehosteten Videos planst, dann würde ich Dir Bluehost nicht empfehlen. Hier solltest Du schon lieber 50$ – 100$ pro Monat in die Hand nehmen. Auch kann es sein, dass Bluehost die automatischen Backups nicht mehr macht, wenn Dein Speicherplatzbedarf zu hoch ist oder Du zu viele Files (mehr als 100‘000 nach meinem Wissen) auf dem Server hast. Für einen normalen User ist diese Beschränkung des „unbeschränkten Webhostings“ es aber kein Problem. Mit dem „unbegrenzten“ Plan lässt sich locker mehr als eine Webseite zu betreiben. Ich selbst habe auf einem Account bei Bluehost über ein Dutzend Webseiten und das funktioniert super.

 

Bluehost Kosten

Die Kosten betragen pro Monat um die 5 bis 7$ bei Bluehost. Je nachdem, für wie lange Du einen Vertrag abschliesst, erhältst Du einen höheren Rabatt. Zusätzlich kommen noch die jährlichen Kosten für die Domain hinzu (etwa 10$ pro Domain und Jahr).

Wer wider erwarten mit dem Angebot nicht zufrieden sein sollte, kann übrigens auf die Money Back Guarantee zurückgreifen. Innerhalb von 30 Tagen erhält man sein ganzes Geld zurück (ausser Kosten die extern anfallen wie z.B. für die kostenlose Domain, die man aber behalten kann). Auch später kann man noch jederzeit kündigen und erhält den bezahlten Betrag anteilsmässig zurück.

 

Zahlungsoptionen bei Bluehost

Bei Bluehost kannst Du mittels Paypal oder direkt via Kreditkarte bezahlen. Alle bekannten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, American Express und Discover werden akzeptiert. Dank dieser online Zahlungsmöglichkeit hast Du auch sofort die Möglichkeit, nach dem Bezahlen Deine neue Webseite einzurichten.

Praktisch ist, dass sich die registrierten Domains automatisch erneuern. So kann es Dir nicht passieren, dass eine wichtige Webseite von Dir plötzlich nicht mehr Dir gehört.

 

Extras

Bei internationalen Domains wie .com, .net oder .org kann man bei Bluehost für etwa 10$/Jahr eine sogenannte Privacy Option aktiveren. In diesem Fall wird nicht der eigene Name in der WhoIs-Datenbank abgelegt, sondern der von Bluehost. So kann man anonym eine Webseite betreiben.

 

Fazit zum Test von Bluehost

Ich selbst nutze Bluehost ja seit langem für eine grosse Anzahl von Webseiten. Meine Erfahrungen mit Bluehost sind durchwegs positiv und ich kann diesen Anbieter wegen den tiefen Kosten, der Stabilität/Erreichbarkeit der Seiten sowie der einfachen Bedienung wirklich und mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Klicke hier, um einen Bluehost Account zu eröffnen! (+)

 
 
 
 
 
 

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