Design und Technik

WordPress ist ein wunderbares CMS. Die Bedienung ist sehr einfach und dank den unzähligen WordPress Themes kannst Du das Design innert Sekunden verändern. Allerdings gibt es gewisse Limitierungen von WordPress. Wenn Du z.B. Tabellen erstellen willst oder eine schöne Galerie einbauen willst, dann wirst Du hier bei WordPress selbst nicht fündig werden. Doch auch hier gibt es zum Glück tolle Plugins, welche diese Probleme sehr schön beheben. Ich stelle Dir hier WP Plugins aus dem Bereicht Design und Technik vor, die ich selbst auch auf mindestens einer Webseite im Einsatz habe.

Schöne Galerie mit vielen Funktionen

Für einfache Darstellungen reicht die bereits vorhandene Galerie. Hierzu lädst Du einfach mehrere Bilder gleichzeitig in einen Artikel hoch und kannst dann auswählen, dass diese als Galerie dargestellt werden.

Mein absoluter Favorit bei den Galerie-Plugins, mit über 4 Millionen Downloads, ist NextGEN Gallery von Alex Rabe. Mit diesem Plugin kannst Du Slideshows erstellen, Übersichten mit verkleinerten Bildern in beliebiger Grösse, oder sogar zufällige Bilder in der Sidebar anzeigen lassen. Praktisch ist auch, dass Du die Alt-Attribute der Bilder direkt im Plugin anpassen kannst. Zudem kannst gibt es einige nette Funktionen, wie etwa das automatische Setzen eines „Wasserzeichen“ auf Deinen Bildern.

Tabellen in WordPress erstellen

Ebenfalls von einem Programmierer aus Deutschland stammt das beste Plugin zur Erstellung von Tabellen in WordPress. WP-Table Reloaded behebt das Problem, dass Tabellen standardmässig bei WordPress nur in HTML erstellt werden können. Die Alternative, eine Tabelle in Excel zu erstellen, diese in Word rüberzukopieren und von dort in den visuellen WP-Editor einzufügen, funktioniert zwar. Aber sobald man etwas an der Tabelle verändern will, wird es schon wieder kompliziert.

Ich empfehle deswegen den Einsatz des kostenlosen Plugins von Tobias Baethge. Damit lassen sich relativ einfach Tabellen darstellen und verwalten. Dank der Javascript-Bibliothek kannst Du Deinen Besuchern auch erweiterte Möglichkeiten bei der Nutzung geben, wie etwa eine Sortierfunktion je Spalte.

Suchen und Ersetzen

Und noch ein Programmierer aus Deutschland schafft es auf meine Top-Liste. Frank Bültge hat mit „Search and Replace“ ein einfaches Plugin geschaffen, mit dem in der SQL-Datenbank Einträge automatisch verändert werden können. Wenn Du z.B. am Ende von jedem Artikel manuell eine Autorenbox eingefügt hast, und diesen Text jetzt ändern willst, dann kannst Du das mit diesem Plugin schnell erledigen. Oder wenn Du Deinen Blog umziehst und die Links anpassen willst, dann wirst Du mit diesem Suchen & Ersetzen-Plugin ebenfalls Dein Problem lösen. Dieses Plugin ist für Anwender gedacht, „die wissen, was sie tun“. Lege Dir unbedingt vorgängig ein Backup Deiner SQL-Datenbank an, denn einmal getätigte Änderungen können nicht rückgängig gemacht werden.

PHP Code in WordPress ausführen

Auch das richtet sich an fortgeschrittene User. Direkt im WP einen PHP-Code auszuführen ist nicht möglich. Mit dem Einsatz von PHP Exec wird dies möglich gemacht. Wenn einmal ein Plugin nicht funktioniert, dann ist es gut möglich, dass Du PHP Exec installieren musst, um es zum Laufen zu bringen. Ansonsten ist diese Erweiterung ebenfalls nur für fortgeschrittene Anwender gedacht.

Widgets in der Sidebar nur auf bestimmten Seiten anzeigen

Ein sehr hilfreiches Plugin, wenn es um die Anpassung Deines Blog-Designs geht, ist Widget Logic. Sobald es installiert und aktiviert ist, kannst Du bei jedem Widget Bedingungen einstellen, wann dieses Widget in der Sidebar angezeigt werden soll. Ein paar praktische Anwendungsbeispiele:

  • Du hast eine Anzeige, die Du in einer bestimmten Kategorie nicht schalten willst
  • Du willst Deine Blogroll nur auf der Startseite anzeigen lassen, nicht aber auf den Unterseiten
  • Du willst den Hinweis zu Deinen neusten Artikeln nur auf Posts (Artikel), nicht aber auf Pages (Seiten) darstellen

Die Möglichkeiten zur Darstellung von Widgets mit diesem Plugin sind praktisch unbegrenzt. Das ganze funktioniert mittels „Conditional Tags“, die Du ins entsprechende Feld beim Widget einfügst. Das mag auf den ersten Blick kompliziert tönen. Wenn Du Dir aber eine halbe Stunde Zeit dafür nimmst, dann wirst Du das System begriffen haben.

 

 

 

 

 

 

 

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